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Der Burggarten im Dornröschenschloss
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Die sicher umwallten, hochgetürmten Burgbauten des Mittelalters waren in erster Linie als unzugängliche Befestigungen angelegt, aber die Menschen richteten sich in der Enge der Höfe und Gänge allmählich wohnlicher ein, und so wurde, wo es nur irgend ging, ein Platz ausgespart, auf dem man ein paar Kräuter und Blumen ziehen konnte. Ein Garten fehlte wohl bei keiner Burg.
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Vor diesen Hintergrund sollen im Burggarten des Dornröschenschlosses Sababurg, soweit im gegebenen Rahmen möglich, nicht nur alte Rosen, sondern darüber hinaus eine Auswahl traditioneller Blumen, Heil- und Gewürzkräuter dem interessierten Besucher in Erinnerung gebracht werden. Es sind Gartenpflanzen, die zur Zeit Karls des Großen und früher in unseren Gärten kultiviert und durch Selektion und Züchtung allmählich zu den uns noch bekannten Gartenformen entwickelt wurden.
Der besondere Charakter des Burggartens wird vor allem über die Verwendung alter Kultursorten geprägt, die sich aus der historischen Gartenliteratur bis hin zu mittelalterlichen Pflanzenlisten nachweisen lassen.
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| Link: www.der-burggarten.de |
| Mail: vroegh@der-burggarten.de |
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