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Hofgeismar
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Archäologische Erkenntnisse lassen auf eine Besiedlung der an der Deutschen Märchenstraße gelegenen Stadt seit ca. 7 000 Jahren schließen. Eine erste urkundliche Erwähnung als „Hovegeismari“ fand 1082 statt. Der ehemals fränkische Edelhof war im 11. Jahrhundert Besitz des Bistums Mainz und erhielt im 13. Jahrhundert die Stadtrechte. Im Jahre 1462 wurde die Stadt an die Landgrafschaft Hessen-Cassel verpfändet.
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Sehenswert ist das Hugenottendorf in Schöneberg, eine 1699 gegründete hugenottische Siedlung, sowie der 1686 gegründete Ortsteil Carlsdorf mit einer Fachwerk-kirche. Ebenfalls einen Besuch wert sind die Ortsteile Kelze, ein 1699 gegründetes Dorf in Kreuzform, und Friedrichsdorf, 1775 von in Kelze lebenden Hugenotten gegründet. Das frühklassizistische Schlösschen Schönburg wurde von 1787 bis 1790 für den Landgrafen Wilhelm IX. erbaut.
Hofgeismar widmet sich der Sage vom Würfelturm. Zudem gilt das 1334 erbaute Schloss Sababurg als das Dörnröschenschloss der Gebrüder Grimm. Ein Besuch des Dörnröschenschlosses mit Rosen-garten ist besonders zur Rosenblüte (Mai – August) empfehlenswert. Außerdem sind eine Statue der Saba und ein Denkmal der Dorothea Viehmann in Schöne-berg zu besichtigen.
Die Freizeitangebote reichen von einem Fahrradpool Weser – Diemel e.V., Baden im Freizeit-, Sport- und Erlebnisbad am Park bis zum Segelflugplatz in Hümme.
Das Stadtmuseum, Petriplatz 2, in Hofgeismar zeigt in 14 Abteilungen Ausstellungen zu verschiedenen Themen-schwerpunkten: unter anderem zur Geschichte der Hugenotten und Waldenser, Jüdische Kultur in Nordhessen, Garnisongeschichte, Zunft- und Wirtschaftsgeschichte, Ur- und Frühgeschichte, Töpferei des Reinhardswaldes und Geologie. Außerdem gibt es Sammlungen mit Photographica und Lampen.
Das Apothekenmuseum in Hofgeismar präsentiert verschiedene Apothekeneinrichtungen, einen Gesund-brunnen mit Rekonstruktion des Offizin (1768), eine Präsentation von pharmazeutischen Tätigkeiten sowie pharmazeutisch genutzte Gefäße aus 2 Jahrhunderten, historische und moderne Geräte zur Arzneimittelher-stellung.
Im Forst- und Jagdmuseum im Tierpark Sababurg, einem 350jährigen diemelsächsischen Bauernhaus, wird die Nutzung des Waldes im Wandel der Zeiten sowie die Ökonomie und Ökologie der Lebens-gemeinschaft Wald gezeigt.
Eines der ältesten hessischen Naturschutzgebiete ist der Urwald Sababurg. Der 1571 gegründete Tierpark Sababurg liegt am Rande des Schlosses und zeigt eine heutige und ehemals heimische Tierwelt.
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| Link: www.Reinhardswald.de |
| Mail: rheinhardswaldinfo@gmx.de |
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