Gebänderte Prachtlibelle im Morgentau

Nach einer kalten und feuchten Nacht wartet diese Gebänderte Prachtlibelle darauf, dass die Morgensonne ihre Flügel trocknet. Mit den Wasserperlen ist sie in diesem Zustand flugunfähig.

Gebänderte Prachtlibelle im Morgentau
In der Nacht suchen sich die Tiere in der Regel geschützte Plätze zum Übernachten in der Ufervegetation. Dieses Männchen der Gebänderten Prachtlibelle hingegen, hatte sich eine besonders exponierte Sitzwarte ausgesucht und ließ sich daher gut fotografieren.

Im Flug fallen vor allem die Männchen sofort auf. Sie besetzen Reviere, die sie mit einem eigenartigen Schwirrflug immer wieder abfliegen. Fremde Artgenossen, die in das Revier eindringen, werden sofort angegriffen. Interessant ist auch das Paarungsverhalten der Prachtlibellen. Die Männchen zeigen einfliegenden Weibchen zuerst die Unterseite des Hinterleibes. Dann führen sie im Flug einen „Balztanz“ vor, der in dem bekannten Paarungsrad der Libellen endet. Das Weibchen legt dann die Eier nach erfolgreicher Paarung an schwimmenden Pflanzenteilen ab. Dabei taucht es manchmal vollständig unter Wasser. Aus den bis zu 300 Eiern entwickeln sich dann die Larven, die mindestens 2 Jahre unter Wasser leben, bevor sie das nasse Element verlassen und sich in eine Libelle verwandeln.

Diese Liebellen sind regelmäßig an der Fulda zu beobachten.
Link: www.marcussiebert.de
Mail: info@marcussiebert.de

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