Nord-Holland

Die Nordstadt: Arbeiten, Lernen, buntes Leben.

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt kontinuierlich entlang der heutigen Hauptverkehrsader Holländische Straße bis weit in den Norden. Motor dieser Ausweitung war die industrielle Entwicklung, entscheidend geprägt von den Henschel-Werken. Dem Bau von Industrieanlagen folgte die Errichtung von Wohnbauten für die Arbeiter und Angestellten.

Noch heute ist das Bild des Stadtteils geprägt vom steten Wechsel von Gewerbeflächen und Fabrikationsstätten einerseits und Wohnquartieren aus den verschiedensten Zeiten auf der anderen Seite. Vielfach sind ansehnliche Ensembles und Straßenzüge mit Wohnungs-Altbauten und alte Werks- und Verwaltungsbauten in Backsteinbauweise erhalten.

In den achtziger Jahren entstand auf dem innenstadtnahen Gelände der ehemaligen „Henschelei“ der neue Hauptstandort „Holländischer Platz“ der Universität, weiter nördlich, beim Kulturzentrum Schlachthof, liegen das große (dritte) Berufschulzentrum der Stadt und das Philipp-Scheidemann-Haus. Feuerwehr, Hauptpost, Arbeitsamt und Hauptfriedhof sind weitere bedeutende öffentliche Einrichtungen. Der Stadteil ist geprägt vom Beieinander von Arbeiten und Wohnen, von multikulturellem und studentischem Leben.



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Dorothea Viemann aus dem heutigen Baunatal-Rengershausen war eine der wichtigsten Quellen der Märchensammlung der Brüder Grimm. Hier in Stein im Biergarten der Hütt-Brauerei.




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