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Eine Geschichte über Gebrauchsglas und Glaskunstkunst
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1946 wurde von Richard Süßmuth der Grundstein für die 1996 stillgelegte
Glashütte Süßmuth gelegt. Das mundgeblasene Gebrauchsglas genoss vor
allem in der fünfziger Jahren große Erfolge.
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Der Name Glashütte Süßmuth war untrennbar mit erfolgreicher Gebrauchsglasherstellung verbunden. Unter anderem wurden hier Apotheken- und Einmachgläser, Arznei-Tropf- flachen, Lampenschirme, Briefbeschwerer und vieles mehr hergestellt. Zwei ganz prominente Kunden von damals sind auch heute noch in den Köpfen jüngerer Leute präsent, denn was die wenigsten Wissen, die Glas- flaschen für Odol-Mundwasser und Maggi-Würze wurden hier zeitweise produziert. Das heutige Museum, das 1987 eröffnet wurde gibt einen tollen Überblick über die Geschichte des Glases. Angefangen von alten Maschinen, Werkzeugen und Fotos, über die historische Entwicklung der Glashütte Süß- muth, bis hin zu den damaligen Lebens- und Arbeitsverhältnissen der Glas- macher. Besonders interessant ist die umfangreiche Gebrauchsglassammlung ab 1890. Viele Exponate und Produkte bekannter Designer, wie z.B. von Tiffany, Peter Behrens oder Wilhelm Wagenfeld sind hier zu bewundern. Erwähnens- wert sind auch die Sonderausstellungen zur internationalen Glaskunst der Gegenwart. Der Besucher bekommt eindrucksvoll vor Augen geführt, welche fantastischen Kunstwerke mit dem Material Glas geschaffen werden können. Die Palette der Kunstwerke der international renommierten Künstler reicht dabei von abstrakt über gegenständlich, bis hin zu anspruchsvoller Gebrauchskunst. Der Besucher wir in eine völlig neue Kunstwelt entführt und entdeckt spannende Einblicke in das zerbrechlichen Materials Glas.
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| Link: www.immenhausen.de |
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