Planetenwanderweg in der Karlsaue

Seit 1996 macht in der Karlsaue ein einzigartiger Planetenwanderweg die Spaziergänger zu Welten-bummlern: eine Art „Landkarte des Universums“, die die Abstände und Größen der Planeten im Maßstab von etwa eins zu einer Milliarde verkleinert. So wird die Imagination der ungeheuren Entfernungen und Größenunterschiede unserer von der Erde aus sichtbaren Planeten im Verhältnis zur Sonne zum sinnlich nachvollziehbaren Erlebnis.

Die Sonne ist weithin sichtbar über dem gläsernen Eingang des Museums im Zentrum der Orangerie markiert. Von hier aus passiert der Weltraumflaneur den Merkur am Rande der Karlswiese, die Venus, beide ca. haselnussgroß, dann die Erde, mit ungefähr den Dimensionen einer Walnuss. Weiter geht’s längs der Achse der Karlsaue zum Mars. Durch die Eichenallee kommt man zum Jupiter, der als goldene Kugel auf dem Dach des Tempelchens auf der Schwaneninsel im Aueteich postiert ist. Der Saturn schließlich, bereits außerhalb der Aue, und seit 2002 auch der Uranus, markieren das Ende des Weges.


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