Orangerie
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Landgraf Karl (1654-1730) ließ am Ausgangspunkt der barocken Achsen in den Park das Orangerieschloss als Sommerresidenz und Ort für die Überwinterung mediterraner Kübelpflanzen errichten.
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1710 wurde das Gebäude seiner Bestimmung übergeben. Auf der Dachbalustrade fanden um die Jahrhundertmitte Skulpturen der antiken Mythologie Platz, zum Teil vom Barockbildhauer Johann Georg Kötschau geschaffen.
Die Nutzung als „exotischer Wintergarten“ behielt man bis zum Beginn des 2. Weltkrieges bei. Heute wird die Orangerie – neben dem gastronomischen Angebot – zum größten Teil vom astronomisch-physikalischen Kabinett mit Planetarium genutzt.
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